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Berlin, den 09.02.2006
Jungfernrede zum Sondergutachten „Umwelt und Straßenverkehr“
„Hohe Mobilität ist möglich – auch und gerade mit weniger Straßenverkehr“. So die Schlussfolgerung des Gutachtens, das die Bundesregierung in Auftrag gegeben hatte. Dazu sagte der Nürnberger Umweltpolitiker und Verkehrsexperte am Nachmittag in seiner ersten Rede vor dem Deutschen Bundestag:
Mobilität für die Bürger, Mobilität für die Wirtschaft ist ein unverzichtbares Gut! Wenn aber der Verkehr ungebremst und unkoordiniert wächst, ist die Mobilität gefährdet.
Richtschnur politischen Handelns sei, dafür zu sorgen, dass das ungebremste und unkoordinierte Wachstum des Straßenverkehrs möglichst gering bleibt und in geordnete Bahnen gelenkt wird.
Mit der Abschaffung der Eigenheimzulage und der Begrenzung der Pendlerpauschale haben wir den nicht einfachen, aber richtigen Weg bereits beschritten, so Burkert wörtlich.
Trotz zahlreicher technischer Innovationen seien die Auswirkungen des Straßenverkehrs noch immer hochproblematisch. So geht zum Beispiel ein Fünftel der gesamten CO2-Emisionen, die das Klima zerstören, allein auf sein Konto.
Einen Königsweg zu dem Ziel „umweltverträglicher Straßenverkehr“ gebe es nicht. Doch seien neben der Verkehrsvermeidung auch technische Innovationen und die Verkehrsverlagerung - zum Beispiel von der Straße auf die Schiene – wichtige Bausteine, um dem Ziel einer lebenswerten Umwelt näher zu kommen.
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