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Berlin, den 6.10.2008

Die Spitzen der Großen Koalition haben am Sonntag beschlossen, den Kindern von Arbeitslosengeld-II-Empfängern und Sozialhilfebeziehern zum jährlichen Schulbeginn unter die Arme zu greifen. Mit einem so genannten Schulbedarfspaket sollen hilfsbedürftige Kinder jeweils mit 100 Euro unterstützt werden. Der Nürnberger SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Burkert hatte sich bereits im Jahr 2007 für eine solche Maßnahme ausgesprochen und begrüßte nun die aktuelle Entscheidung
„Ich freue mich, dass den Kindern nun geholfen wird. Mit dem Geld sollen Schulmaterial, Klassenfahrten oder Musikinstrumente bezahlt werden können. Auch wenn die Einzelheiten des Paketes noch nicht fest stehen, ist dies ein richtiges Signal für mehr Bildungs- und Chancengerechtigkeit“.
Nach den bisherigen Planungen sollen Kinder von Empfängern der staatlichen Sozialleistungen Arbeitslosengeld II und Sozialhilfe bis zum zehnten Schuljahr vom Schulbedarfspaket profitieren können.
Im September 2007 hatte Martin Burkert in einem Brief den damaligen Arbeitsminister Franz Müntefering über die „Aktion Schultüte“ des Verlagshauses Nürnberger Nachrichten informiert, mit welcher Schulanfängern aus finanzschwachen Elternhäusern eine schulische Erstausstattung ermöglicht wird. Gleichzeitig hatte er an die Bundesregierung appelliert, auszuloten, wie für die Familien nachgebessert werden könne. „Jetzt bin ich zuversichtlich, dass sich die Situation für viele Kinder bald verbessert. Bislang übersteigen die Kosten für einen Schulranzen oder für Schreibmaterial oftmals den im Regelsatz vorgesehenen Betrag. Nun tun wir etwas, damit Bildungschancen unabhängig vom Einkommen der Eltern wahrgenommen werden können“, zeigte sich Burkert nun erleichtert.
Foto: www.pixelio.de
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