|
|
 |
| |
Emissionsgrenzwert beibehalten
|
 |
Berlin, den 7. Mai 2008.
Zum aktuellen Verordnungsvorschlag der europäischen Kommission zur Verminderung der CO2-Emissionen bei PKW erklärt der Nürnberger SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Burkert, Mitglied im Umweltausschuss:
Bei allen Bedenken, die die Wettbewerbsneutralität des Verordnungsvorschlages betreffen, dürfen wir die Umweltinteressen nicht unter die Räder kommen lassen.
Man kann zwar anzweifeln, dass die von der Kommission vorgeschlagene 60-Prozent-Grenzwertkurve nicht wettbewerbsneutral ausgestaltet ist. Mit ihr müssten die Emissionen von schweren Pkw stärker verringert werden als die von kleineren Pkw, um einen Flottendurchschnitt von 130 g CO2/km zu erreichen. Wir stimmen deshalb den Forderungen nach einer 80-Prozent-Kurve zu, die CO2-Einsparungsanstrengungen auch bei kleinen Pkw erforderlich machen würde.
Doch: An den Grenzwerten von 130 g CO2/km lässt sich nicht rütteln! Um die internationalen CO2-Ziele zu erreichen, müssen auch die Emissionen im Straßenverkehr erheblich verringert werden.
Forderungen nach einer Vorzugsbehandlung für deutsche Autobauer lehnen wir ab. Vielmehr appellieren wir an die deutsche Automobilindustrie, sich nicht zurückzulehnen: Es ist notwendig, die Effizienzgewinne, die durch neue Technologien und neue Werkstoffe erzielt wurden, zur absoluten Senkung der Emissionen und nicht zur Leistungssteigerung zu nutzen. Ich hoffe, dass die deutsche Automobilindustrie diese Herausforderung engagiert annimmt.
|
|  |
 |
 TermineDerzeit stehen keine aktuellen Termine an.
PresseserviceWenn Sie meine Pressemitteilungen künftig automatisch per E-Mail erhalten wollen, schreiben Sie mir doch einfach eine E-Mail.
|
|
|