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Berlin, den 08.02.2007

Auf die Einladung Martin Burkerts (SPD) hin besuchten die Schüler der Klasse 11a des Christoph-Jakob-Treu-Gymnasiums aus Lauf Ende Januar den Deutschen Bundestag. Im Bundesumweltministerium konnten sie ihr Klassenprojekt „Klimawandel“ vorstellen.
Zunächst stellte sich Umweltpolitiker Martin Burkert vielen Fragen der interessierten Schüler und ihren Lehrern Frau Schlosser und Herrn Denk – von der aktuellen Klimapolitik, bis hin zum Wochenplan eines Abgeordneten – und ermöglichte ihnen so einen lehrreichen Einblick hinter die Kulissen des Parlaments.
Der Schüler Nico Wirth sagte: “Der Einblick in das Leben eines Berufspolitikers, den uns Martin Burkert gewährt hat, hat eine starke Verbesserung meiner vorher eher skeptischen Meinung gegenüber Politikern bewirkt.“
Nach dem Gespräch mit Martin Burkert hatten die Schüler die Möglichkeit, einer Bundestagsdebatte beizuwohnen – passender Weise zum Thema „Klimawandel wirksam durch Urwaldschutz bekämpfen“. Lehrer Herr Denk meinte:“ Ein solcher Besuch zeigt, dass Schüler sehr wohl für politische Themen zu motivieren sind. Sie sind allen Vorurteilen in der Gesellschaft zum Trotz an aktuellen Themen, wie dem Klimawandel, interessiert. Besonders wenn diese Zusammenhänge in einen authentischen Rahmen eingebunden werden, wie hier vor Ort im Bundestag.“
Am nächsten Morgen stellten die Schüler im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit ihr Klassenprojekt „Klimawandel“ vor. Ansprechpartnerin war hier Dr. Silke Karcher vom Referat „Grundsatzangelegenheiten Umwelt und Energie, Klimaschutz“. Unter anderem setzten sich die Schüler in ihrem Projekt einem Selbstexperiment aus: Ein normaler Tag ohne Strom – ist das überhaupt möglich? „Das Klimaprojekt ist wirklich eine super Sache. Ich bin begeistert von dem Engagement der Schülerinnen und Schüler“, sagte Martin Burkert, der den Besuch im BMU ermöglicht hat. Auch die Klasse zeigte sich dankbar für „eine wirklich rundum gelungene Fahrt“, so die Schülerin Jutta Hupfer.
Die Präsentation im Ministerium beinhaltete auch das Siemens-Schulprojekt „Klimawandeln“. Die Klasse 11a beteiligte sich mit einem CO2-Siegel – ähnlich dem BIO-Siegel auf Lebensmitteln. Das vorgeschlagene Siegel soll, so die Idee der Schüler, die Verbraucher auf ein CO2-neutrales Produkt aufmerksam machen.
Eine andere Idee, welche die Klasse 11a beim Siemens-Wettbewerb einreichte, war, den Öffentlichen Nahverkehr, ähnlich den „Carrera-Bahnen“, durch Magnetismus zu betreiben. Dadurch könne viel CO2 eingespart werden.
„Da sind wirklich interessante Ideen dabei. Es lohnt sich bestimmt, einmal zu überprüfen, inwieweit sich diese Vorschläge umsetzen lassen“, sagte Martin Burkert. Dem konnte Frau Dr. Karcher vom BMU nur zustimmen.
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