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Burkert trifft Betriebsräte in Berlin
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Berlin, den 14.12.2005
Die vor drei Jahren ins Leben gerufene Betriebsrätekonferenz der SPD-Bundestagsfraktion im Berliner Reichstag ist heute eine feste Größe im politischen Kalender. Davon zeugen nicht nur die steigenden Besucherzahlen, sondern auch die große Resonanz unter Berliner Spitzenpolitikern und Experten. Bundesarbeits- und Sozialminister Franz Müntefering, SPD- Fraktionsvorsitzender Peter Struck, die Präsidentin des Landesarbeitsgerichtes Berlin, Karin Aust-Dodenhoff, der Sprecher der Arbeitsgruppe Arbeit und Soziales Klaus Brandner sowie zahlreiche Mitglieder der SPD-Bundestagsfraktion suchten den konstruktiven und anregenden Austausch mit den mehr als 400 Interessenvertretern aus der Praxis."
Die zweite Betriebsrätekonferenz im Jahr 2005 stand im Zeichen der Koalitionsvereinbarungen von CDU/CSU und SPD und der geplanten Kampagne " Mitbestimmung ist unsere Stärke". Klaus Brandner und Peter Struck machten in Ihren Redebeiträgen deutlich, dass der Leitgedanke des Vertrages, der Dreiklang aus 'Sanieren', 'Reformieren' und 'Investieren' sozialdemokratische Orientierung hat. "Wichtige Eckpfeiler der sozialen Demokratie", so Peter Struck, "wie die Tarifautonomie oder der Kündigungsschutz, wurden in ihrem Kern nicht verändert". "Eigenständiges, unabhängiges und sozial abgesichertes Handeln sind die Grundlage für Demokratie und Freiheit", ergänzte Klaus Brandner.Neben dem Dialog zwischen Politikern und Betriebsräten war die Kampagne "Mitbestimmung ist unsere Stärke" ein zentrales Thema der Konferenz.
"Deutschland gehört weltweit zu den Ländern mit den wenigsten Streiktagen" erläuterte Brandner. "Dies ist ein Beleg dafür, dass die betriebliche Mitbestimmung den Unternehmen ganz konkrete ökonomische Vorteile verschafft." Mitbestimmung ist ein Standortvorteil. Wir setzen uns bei der Betriebsratswahl 2006 für eine hohe Beteiligung und für mehr Betriebsräte ein.
Der Bundesarbeits- und Sozialminister Franz Müntefering hob insbesondere hervor, dass "existenzsichernde Löhne ein Arbeitsschwerpunkt im Jahr 2006" sein werden. Die große Herausforderung der Globalisierung ließe sich nur durch starke Vertreter der Arbeitnehmerinteressen und starke handlungsfähige Gewerkschaften meistern, betonte Klaus Brander. Die Betriebsrätekonferenz habe gezeigt, dass insbesondere diejenigen Unternehmen erfolgreich sind, die ihre Beschäftigten nicht nur unter Kostengesichtspunkten betrachteten, sondern auf Qualität setzten. Es sei deutlich geworden, dass es nicht auf billiger, sondern auf immer besser ankommt. Voraussetzung für qualitativ hochwertige Produkte und Dienstleistungen seien gut ausgebildete qualifizierte Beschäftigte. Unser Ziel ist, die Weiterbildung zur 4. Säule des Bildungssystems zu machen und mit bundeseinheitlichen Rahmenbedingungen eine Weiterbildung mit System zu etablieren.
Auf dieser Grundlage der von uns durchgesetzten Vereinfachung der Betriebsratswahl können jetzt noch mehr Betriebsräte gewählt werden. 2006 ist das Jahr der Betriebsratswahl. Unsere Veranstaltung soll ein Auftakt für die Kampagne "Mitbestimmung ist unsere Stärke" sein. Mit dieser Kampagne wollen wir die Verbreitung und Durchführung der Betriebsratswahlen unterstützen, denn Betriebsräte sind Träger der Mitbestimmung.
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