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Nürnberg, den 10.07.2012

Wie Martin Burkert, Nürnberger SPD-Bundestagsabgeordneter und Bahnbeauftragter der SPD-Bundestagsfraktion, erfahren hat, wird die DB AG eine Reihe von bayerischen Bahnhöfen behindertengerecht umbauen bzw. wesentliche Erleichterungen für Bahnkunden mit Behinderung schaffen.
Denn von den 100 Millionen Euro des „Infrastrukturbeschleunigungsprogramms“ des Bundes fließen 26 Millionen nach Bayern.
Mit im Maßnahmenprogramm ist der Bahnhof in Schwabach, der barrierefrei umgebaut wird. Dafür hat Burkert als örtlicher Abgeordneter sich nachdrücklich eingesetzt. Auch der Bahnhof Maxhütte-Haidhof ist im Programm und der Bahnhof in Roth wird regelkonforme Bahnsteige erhalten.
Neue Bahnsteige, bzw. Mittelbahnsteige werden in Elfershausen-Trimberg (bei Bad Kissingen), Hammelburg, Bad Neustadt und Rieneck gebaut. Ein behindertengerechte Umbau erfolgt außerdem in Bogen, Landshut und Wallersdorf. Der Bahnhof Vilshofen erhält einen Aufzug zum Bahnsteig.
Dass Hersbruck und Pegnitz nicht in dem Bauprogramm enthalten sind, bedauert Burkert sehr: „Eigentlich bräuchte die Bahn mehr als die doppelte Summe, um die wichtigen Stationen modern und behindertenfreundlich zu gestalten“, betont er. „Verbesserungen der Bahninfrastruktur dürfen nicht nur dann erfolgen, wenn der Bund Sonderprogramme auflegt, sondern müssen über den normalen Etat beim Bundesverkehrsminister finanziert werden. Da aber kommt die Schiene nach wie vor zu kurz“, so Burkert weiter.
Erfreulich ist, dass die Planungen der Umbaumaßnahmen bereits soweit fortgeschritten sind, dass bereits im ersten Vierteljahr 2013 mit dem Bau begonnen werden kann.
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